Homberg an der Efze bietet Familien Geschichte zum Anschauen und öffentliche Freiräume für Bewegung. Auf der Hohenburg könnt Ihr den Aufbau einer Burgruine entdecken. Im HohenburgMuseum ergänzen Modelle und Fundstücke die Fragen vom Burgberg. Das Heimatmuseum im Hochzeitshaus erzählt vom früheren Leben und Arbeiten in der Stadt. Die Efzewiesen bieten als eigener öffentlicher Spielbereich eine andere Art des Ausflugs. Wählt die Ziele nach gewünschter Weglänge und berücksichtigt, dass Burgaufstieg, Museumsräume und Spielplatz unterschiedliche Zugänge haben.
Auf einen Blick
- Hohenburg über der Stadt: Die Ruine liegt auf einem Basaltberg. Führungen erklären ihre Geschichte und können Einblicke in den tiefen Burgbrunnen vermitteln.
- HohenburgMuseum am Marktplatz: Rekonstruktion, Fundstücke und Themen zur Nutzung der Burg machen ihre Geschichte anschaulich.
- Heimatmuseum im Hochzeitshaus: Historische Gegenstände und Modelle von Stadt und Kloster erzählen von früheren Lebens- und Arbeitswelten.
- Öffentlicher Spielbereich Efzewiesen: Die Stadt führt hier Bewegungs- und Spielangebote für unterschiedliche Altersgruppen auf. Die konkrete Nutzbarkeit richtet sich nach dem aktuellen Zustand vor Ort.
Von den Burgmauern zum Modell
Die Hohenburg ist ein markanter Ausgangspunkt für Fragen nach dem Leben auf einer Burg. Sucht nach Mauerverläufen und überlegt, wie Gebäude und Gelände zusammengehörten. Der Berg bietet auch einen weiten Blick in die Umgebung. Der frei zugängliche Burgbereich ist von besonderen Führungsleistungen zu unterscheiden: Für Erklärungen und eine Vorführung am tiefen Brunnen stimmt Ihr ein passendes Angebot vorher ab. Aufstieg und mögliche Stufen müssen zur Ausdauer der Kinder passen.
Das HohenburgMuseum befindet sich unten am Marktplatz im Haus der Geschichte. Hier ergänzen Ausgrabungsfunde und eine Rekonstruktion das Bild der Anlage. Thematisiert werden unter anderem der Bau und die spätere Untersuchung des Brunnens sowie Alltag und Zerstörung der Burg. So könnt Ihr vergleichen, was draußen noch sichtbar ist und was heute durch Modelle erklärt wird. Museum und Burgruine sind getrennte Standorte mit unterschiedlichen Besuchsbedingungen.
Alltag entdecken und freie Bewegung einplanen
Im Heimatmuseum an der Pfarrstraße erzählt das frühere Hochzeitshaus selbst von städtischem Leben. Es wurde für Feiern der Bürgerschaft genutzt und zeitweise auch als Rathaus. In der Sammlung können Kinder historische Gegenstände betrachten; das renovierte Stadtmodell und das Modell des Klosters St. Georg geben einen räumlichen Überblick. Wählt einige Dinge zum Vergleichen aus. Das Haus hat eine saisonale Öffnung und kann für Gruppen gesondert angefragt werden.
Für eine Spielpause kommen die öffentlichen Efzewiesen infrage. Die Stadt listet hier unter anderem Schaukel-, Kletter- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Bereiche für ältere Kinder auf. Wählt die tatsächlich nutzbaren Geräte nach Alter und Können der Kinder und beachtet die Hinweise vor Ort. Die Spielplätze von Kindertageseinrichtungen sind davon zu unterscheiden und nicht allgemein öffentlich zugänglich. Museumsbesuche und Spielzeit lassen sich frei kombinieren; alle Ziele an einem Tag sind für eine gelungene Runde nicht erforderlich.