Worms verbindet Familienausflüge mit Stadtgeschichte, Sagen und öffentlichen Spielplätzen. Eine Kinderstadtrallye führt zu wichtigen Orten in der Innenstadt. Im Museum der Stadt im Andreasstift wird auch der Nibelungenstoff neu präsentiert. Für Bewegung zwischendurch bieten sich die Rheinanlagen oder der Spielplatz im Pfrimmpark an. Die Auswahl lässt sich gut nach Alter, Wetter und verfügbarer Zeit aufteilen.
Auf einen Blick
- Kinderstadtrallye: Mit dem Drachen Wormel und Dom-Dackel Helmut lösen Schulkinder Aufgaben zur Geschichte von Worms. Den Bogen gibt es bei der Tourist Information.
- Museum der Stadt Worms im Andreasstift: Die neue Nibelungen-Präsentation verbindet digitale Elemente, Film und Mitmachstationen. Weitere Sammlungen ergänzen die Stadtgeschichte.
- Spielplatz in den Rheinanlagen: Ein hölzernes Spielschiff, Schaukeln und Balanceelemente greifen die Lage an der Rheinpromenade auf.
- Spielplatz im Pfrimmpark: Im Karl-Bittel-Park verbinden sich eine große Grünfläche und unterschiedliche Spielgeräte zu einem eigenen Ausflugsziel.
Mit einer Rallye oder einem Museumsbesuch in die Stadtgeschichte einsteigen
Die Kinderstadtrallye richtet sich an Schülerinnen und Schüler der vierten bis siebten Klasse. Die Aufgaben führen an wichtigen Orten in der Stadt vorbei und greifen Fragen zu Siegfried, Luther und der Geschichte von Worms auf. Den kostenlosen Bogen holst Du während der Öffnungszeiten bei der Tourist Information ab. Plane genügend Zeit für die Suche und die anschließende Rückgabe des Lösungswortes ein. Die Rallye kann unabhängig von einem gebuchten Stadtrundgang genutzt werden.
Im Andreasstift bekommt die Nibelungensage einen anderen Rahmen. Eine multimediale Präsentation mit Zeitstrahl, Bildschirmen, Objekten und Mitmachstationen ergänzt das Nibelungenkino. Die Handlung und ihre Überlieferung werden dabei in den Zusammenhang der Stadtgeschichte gestellt. Wähle mit jüngeren Kindern passende Stationen aus, denn zur Sage gehören auch ernste Themen. Das frühere Nibelungenmuseum an der Stadtmauer ist dauerhaft geschlossen; für das aktuelle museale Angebot ist das Andreasstift der richtige Bezugspunkt.
Spielzeit am Rhein oder im Pfrimmpark einplanen
An der Rheinpromenade passt der Spielplatz mit seinem großen hölzernen Spielschiff zur Umgebung. Dazu kommen Schaukeln und Balanciermöglichkeiten. Hier kann die Familie einen Spaziergang am Fluss mit freiem Spielen verbinden. Wähle geeignete Geräte und behalte jüngere Kinder auch am Wasser in Begleitung. Der Spielplatz ist ein öffentliches Angebot; für eine Pause ist kein Museumsprogramm erforderlich.
Der Pfrimmpark setzt einen anderen Schwerpunkt. Im historischen Karl-Bittel-Park gibt es viel Grün sowie einen Spielbereich mit Rutsche, verschiedenen Schaukeln und Sandangeboten. Dieser Park liegt an einem eigenen Standort und muss nicht als zusätzlicher Punkt an eine bereits lange Innenstadtstrecke angehängt werden. Entscheide Dich für den Spielplatz, der zu Deinem Tagesplan passt. Die städtische Spielplatzübersicht hilft bei der Orientierung und nennt weitere Alternativen in den Stadtteilen.