St. Moritz bietet Familien mehr als einen bekannten Ferienort vor großer Bergkulisse. Im OVAVERVA steht Bewegung im Wasser im Mittelpunkt, während zwei Museen unterschiedliche Zugänge zum Engadin eröffnen: über alte Wohnräume oder über die Bilder Giovanni Segantinis. Ein Spaziergang am St. Moritzersee ergänzt die Zeit drinnen. Wähle je nach Wetter und Kinderalter einen Schwerpunkt. Gerade bei einem Museumsbesuch ist gemeinsames Entdecken einzelner Dinge oft schöner als ein möglichst vollständiger Rundgang.
Auf einen Blick
- OVAVERVA: Plansch- und Lernschwimmbecken, Rutschen und weitere Wasserbereiche bieten Abwechslung im Hallenbad.
- Museum Engiadinais: Historische Wohnräume und ein E-Guide erzählen vom Leben im Engadin.
- Segantini Museum: Alpenlandschaften und das große Triptychon machen einen Museumsbesuch für kunstinteressierte Familien interessant.
- St. Moritzersee: Ein Spaziergang am See verbindet den Ort mit weiten Blicken auf Wasser und Berge.
Im OVAVERVA schwimmen, lernen und rutschen
Das OVAVERVA in St. Moritz Bad verbindet verschiedene Wasserbereiche. Im Planschbecken können die Kleineren spielen, im Lernschwimmbecken wird Schwimmen geübt. Für geübtere Badegäste gibt es ein Sportbecken, ein Sprungbecken und mehrere Rutschen mit unterschiedlichem Charakter. Auch ein Außenbecken gehört zur Anlage. Wähle die Bereiche nach den Fähigkeiten Eurer Kinder und beachte die jeweiligen Nutzungsregeln. Der aktuelle Belegungsplan zeigt, welche Schwimmbahnen durch Training oder Kurse genutzt werden.
Vom Bad oder vom Ortszentrum lässt sich der Blick wieder nach draußen richten. Der St. Moritzersee liegt zwischen dem Dorf und St. Moritz Bad und ist ein markanter Orientierungspunkt. Für eine Familienpause genügt ein Spaziergang an einem Uferabschnitt; Ihr müsst den See nicht vollständig umrunden. Beobachtet die Spiegelungen und schaut zurück auf den Ort am Hang. Länge und Wegwahl richten sich nach Jahreszeit, Wetter und dem, was die Kinder an diesem Tag noch laufen möchten.
Geschichten in Wohnräumen und auf großen Bildern
Im Museum Engiadinais sind historische Interieurs aus fünf Jahrhunderten das Herzstück. Getäfelte Stuben, eine herrschaftliche Küche und eine Schlafkammer vermitteln unterschiedliche Lebenswelten. Der E-Guide ergänzt die Räume um Geschichten und Hintergrundwissen. Vergleicht gemeinsam mit Eurem Zuhause: Wo wurde gekocht, wo geschlafen und welche Dinge fallen besonders auf? Für den Besuch zählt der aktuelle Saisonplan. Das Museum eignet sich als bewusst gewähltes Kulturziel und hat eigene Besuchsbedingungen.
Im Segantini Museum stehen Bilder der alpinen Landschaft im Mittelpunkt. Besonders eindrucksvoll ist das große dreiteilige Werk Werden, Sein und Vergehen. Mit älteren Kindern könnt Ihr nach Licht, Wetter, Tieren und Menschen in den Gemälden suchen und anschließend darüber sprechen, was Ihr draußen in der Landschaft wiedererkennt. Kinderwagen bleiben am Empfang oder in der Garderobe; in den Ausstellungsräumen sind sie nicht erlaubt. Auch dieses Museum hat Saisonpausen und einen regulären wöchentlichen Ruhetag.