Mitten in Zwiesel steht mit der Glaspyramide das wohl bekannteste Wahrzeichen der Glasstadt. In den Schott-Arkaden wurde sie am 25. Mai 2007 feierlich eingeweiht. Aufgebaut wurde sie aus 93.665 maschinell geblasenen Tritan-Kristallgläsern der Serie „Neckar“, die in 65 Ebenen lose und ohne Klebstoff übereinandergestapelt wurden.
Die Pyramide ist 8,06 Meter hoch und wird von einem transparenten Glasmantel umhüllt. Mit dieser Hülle wiegt das Bauwerk rund 11,6 Tonnen. Die Zwiesel Kristallglas AG, größter Arbeitgeber der Stadt, ließ sie errichten. Die Gläser sehen nicht nur elegant aus und haben einen schönen Klang, sie können auch in die Spülmaschine.
Die Pyramide gilt als eines der meistfotografierten Motive in Zwiesel und ist ein guter Startpunkt, um die Glastradition der Stadt kennenzulernen. In unmittelbarer Nähe steht die Evangelische Kreuzkirche, die 1895 im neugotischen Stil erbaut wurde. Ihr Turm ist 35 Meter hoch, und Führungen sowie Orgelkonzerte sind dort einen Besuch wert.
Wer mehr über das Glas erfahren möchte, findet in Zwiesel Glasausstellungen, Auktionen und Veranstaltungen rund um das Thema.