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Limes-Hecke und Limes-Tor Öhringen – römische Grenze in der Cappelaue

  • Natur & Sehenswürdigkeiten
  • Eintritt frei

In der Öhringer Cappelaue wird eine frühere Grenze als Landschaftskunst sichtbar. Der Obergermanisch-Rätische Limes durchquert das ehemalige Landesgartenschaugelände auf einer Länge von rund 500 Metern. Eine rotlaubige Buchenhecke zeichnet seine gerade Linie nach. Dabei bildet sie keine geschlossene Wand: Durchlässe öffnen den Blick und machen zugleich die Idee erfahrbar, dass Grenzen trennen und verbinden können. Zwischen den Wegen des Parks lässt sich die Anlage aus der Nähe betrachten und mit der umgebenden Landschaft vergleichen.

Am Verlauf der Hecke steht das farbig gestaltete Limes-Tor, eine Rekonstruktion nach antikem Vorbild. Es entstand als gemeinschaftliches Projekt von Forschung, Handwerk, Schulen und engagierten Bürgern. So treffen an diesem Ort archäologische Geschichte, moderne Gestaltung und gemeinsames Arbeiten aufeinander. Die Blickachse reicht weiter zur erhöht liegenden Aussichtsplattform des Limes Blicks Öhringen. Hecke und Tor sind frei zugängliche Außenanlagen in der Cappelaue und lassen sich ohne Eintritt auf einem Spaziergang entdecken. Die Gestaltung erinnert an den historischen Grenzverlauf, ohne eine vollständig erhaltene römische Befestigung vorzutäuschen. Für Familien bieten die sichtbare Linie und das große Tor anschauliche Anhaltspunkte, um über das Leben an einer Grenze zu sprechen.

In der Öhringer Cappelaue wird eine frühere Grenze als Landschaftskunst sichtbar. Der Obergermanisch-Rätische Limes durchquert das ehemalige Landesgartenschaugelände auf einer Länge von rund 500 Metern. Eine rotlaubige Buchenhecke zeichnet seine gerade Linie nach. …

Öhringen, 74613
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Oktober 2026