Pfullingen liegt zwischen Albtrauf und Echaz und bietet Familien eine Mischung aus Aussicht, Geschichte und Bewegung. Am Schönbergturm könnt Ihr die Landschaft von oben betrachten und eine Spielpause einlegen. Die Baumannsche Mühle zeigt, wie Getreide verarbeitet wurde und wie Menschen sich früher kleideten. Ein Rundgang zum Klosterareal und ein Besuch im Schönbergbad während der Sommersaison setzen weitere Schwerpunkte. Du entscheidest, ob der Tag eher nach draußen oder ins Museum führt.
Auf einen Blick
- Schönbergturm: Der markante Aussichtsturm auf dem Schönberg bietet einen weiten Blick; ein Spielplatz ergänzt das Ziel.
- Trachten- und Mühlenmuseum: In der Baumannschen Mühle treffen historische Kleidung, Handwerksgeräte und die technische Einrichtung einer Getreidemühle aufeinander.
- Klosterareal: Die Klosterkirche und das erhaltene Sprechgitter im Klostergarten erzählen von der Geschichte des Klarissenklosters.
- Schönbergbad: Schwimm- und Nichtschwimmerbereiche, Planschbecken und Spielmöglichkeiten sorgen während der Freibadsaison für Abwechslung.
Zum Schönbergturm und an die Echaz
Schon die Form des Schönbergturms fällt auf: Die beiden schmalen Treppenschäfte sind oben durch die Aussichtskanzel verbunden. Das hat ihm den Spitznamen „Pfullinger Unterhose“ eingebracht. Der Aufstieg führt über Treppen und ist keine Kinderwagenstrecke. Oben reicht der Blick über Pfullingen, Reutlingen und den Albtrauf. Am Turm gibt es außerdem einen Kinderspielplatz. Wähle den Zustieg passend zur Kondition Deiner Kinder und prüfe vorab aktuelle Hinweise des betreuenden Albvereins.
In der Baumannschen Mühle wird aus dem Blick auf die Landschaft eine Begegnung mit früherer Arbeit. Die technische Mühleneinrichtung verteilt sich über mehrere Stockwerke und zeigt Mahlgänge, Transportwege und andere Bestandteile der Getreideverarbeitung. Daneben erzählt das Trachtenmuseum von Kleidung und ihrer Herstellung. Gemeinsam könnt Ihr überlegen, wie viel Arbeit hinter Mehl oder Stoff steckt. Der Museumsbesuch hat saisonale Öffnungstermine; besondere Führungen werden separat angefragt.
Klostergeschichte und ein Sommertag im Freibad
Das Klosterareal eignet sich als Station eines ruhigeren Rundgangs durch Pfullingen. Besonders das historische Sprechgitter im Klostergarten macht die frühere Trennung zwischen Kloster und Außenwelt greifbar. Innenbesichtigungen und Veranstaltungen haben eigene Zeiten. Wenn Du mit Kindern unterwegs bist, die lieber draußen schauen, könnt Ihr Euch auf die sichtbaren Spuren und die Gebäude konzentrieren, ohne einen umfangreichen Geschichtsrundgang daraus machen zu müssen.
Das Schönbergbad ist ein eigenes Sommerziel mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbereich und Planschmöglichkeiten. Auch außerhalb des Wassers gibt es Abwechslung, etwa am Piratenschiff im Sand oder auf den Liegeflächen. In der Winterpause bleibt das Freibad geschlossen. Museum, Turm und Bad haben unterschiedliche Zugänge und Besuchsbedingungen; sie ergeben keine automatische Rundroute. Plant einen Schwerpunkt und genug Pausen, damit die Aussicht oder der Museumsrundgang nicht zwischen zu viele weitere Ziele geraten.