Frankfurt-Höchst zeigt mit seiner Altstadt eine andere Seite der Mainmetropole. Rund um den Schlossplatz stehen Fachwerkhäuser, kleine Gassen und historische Bauwerke dicht beieinander. Den öffentlichen Stadtraum kannst Du kostenlos selbst erkunden. Die Nähe zum Main und die erhaltene Stadtmauer geben dem Bummel einen besonderen Rahmen, der sich deutlich vom Hochhausbild der Innenstadt unterscheidet.
Die Justinuskirche aus dem 9. Jahrhundert und das Höchster Schloss gehören zu den markanten Bauwerken im Ensemble. Von der Uferpromenade sind Teile davon hinter der alten Befestigung zu sehen. Die Fachwerkfassaden rund um den Schlossplatz verleihen dem Viertel einen beinahe kleinstädtischen Charakter. Höchst wurde erst 1928 nach Frankfurt eingemeindet und hat seine eigene Ortsgeschichte bewahrt. Ein Spaziergang kann sowohl die Altstadtgassen als auch einen Abschnitt am Wasser einbeziehen.
Der freie Besuch betrifft öffentliche Wege und Plätze. Schlossinnenräume, Kirche, Ausstellungen und organisierte Führungen besitzen eigene Zugangsbedingungen. Auch eine Fahrt mit der Mainfähre ist ein gesondertes Angebot. Achte auf historisches Pflaster und halte private Eingänge frei. Gastronomie und Läden ergänzen den Rundgang während ihrer eigenen Zeiten. Die offizielle Tourismusinformation bietet weitere Hinweise zur Orientierung.