In Zell an der Mosel können Familien mit einem Fragenbogen auf Spurensuche gehen oder sich an Katzenzeichen durch die Landschaft orientieren. Mias Schnitzeljagd führt mit einer Geschichte durch die Stadt. Der Themenweg „Zeller Schwarze Katz“ verbindet einen Rundgang mit Informationen zur Kulturlandschaft. Im Wein- und Heimatmuseum im Rathaus erzählen Funde und Arbeitsgeräte von früheren Lebensweisen. Ein ausgewählter Spaziergang am Moselufer ergänzt die Entdeckungen draußen.
Auf einen Blick
- Mias Schnitzeljagd: Der offizielle Kinderflyer begleitet eine Geschichte mit Hinweisen, Rätseln und versteckten Botschaften im Stadtgebiet.
- Themenweg Zeller Schwarze Katz: Die etwa drei Kilometer lange Runde beginnt am Rathaus und führt zu 25 Informationsstationen. Sie wird als kinderwagentauglich beschrieben.
- Wein- und Heimatmuseum: Das kommunale Museum zeigt archäologische Funde, römische Badtechnik und Gegenstände aus Handwerk und Stadtgeschichte.
- Zeller Moselufer: Ein selbst gewählter öffentlicher Uferabschnitt bietet Flussblicke und eine Pause zwischen den Aufgaben.
Mit Mia rätseln oder den Katzenspuren folgen
Mias Schnitzeljagd erzählt von einem verschwundenen Amulett und einer verzauberten Katzenpfote. Kinder sammeln an verschiedenen Stationen Hinweise, lösen Rätsel und entschlüsseln Botschaften. Der Flyer ist auf der Stadtseite zum Herunterladen verlinkt und liegt auch in der Tourist-Information aus. Nehmt ihn vor dem Start mit und schaut Euch gemeinsam an, welche Aufgaben zum Alter der Kinder passen. Der Weg durch die Stadt bleibt dabei ein gemeinsamer Familienrundgang, bei dem Erwachsene beim Lesen und an Straßenquerungen unterstützen.
Der Themenweg „Zeller Schwarze Katz“ ist ein anderes Angebot. Die ungefähr drei Kilometer lange Runde beginnt am Rathaus am Marktplatz und ist mit Katzenspuren markiert. An 25 Stationen erfahrt Ihr etwas über die Weinkulturlandschaft und die Arbeit an der Mosel. Die Tourist-Information beschreibt die Strecke als mit Kinderwagen begehbar. Wählt dennoch passende Schuhe und berücksichtigt das Wetter. Ihr müsst nicht beide Aufgabenangebote am selben Tag vollständig absolvieren; eine ausgewählte Runde lässt mehr Zeit zum Schauen und für Pausen am Fluss.
Römische Technik und alte Handwerke im Museum entdecken
Das Wein- und Heimatmuseum befindet sich im Rathaus und spannt einen Bogen von frühen Siedlungsspuren bis zur jüngeren Stadtgeschichte. Zu den Ausstellungsstücken gehören Teile einer römischen Badeanlage mit Heiztechnik. Mit Kindern könnt Ihr darüber sprechen, wie warme Räume und warmes Wasser ohne die Geräte von heute möglich waren. Auch Steinwerkzeuge, Keramik und andere Funde geben Anlässe, Materialien und Verwendungszwecke zu vergleichen. Der Museums-Guide ist in mehreren Sprachen zum Herunterladen verlinkt.
Weitere Bereiche zeigen Geräte aus dem Weinbau und der Fassherstellung sowie aus anderen früheren Handwerken. Dabei geht es um Arbeitsabläufe und Stadtgeschichte, die sich gut über konkrete Gegenstände erschließen lassen: Wie entsteht ein Fass, was braucht man für ein Seil und wie unterscheiden sich Werkzeuge voneinander? Das Museum hat eine reguläre Saison mit eigenen Besuchstagen. Plant den Innenbesuch passend dazu. Draußen könnt Ihr anschließend einen Abschnitt am Moselufer auswählen und dort die Landschaft betrachten, die auf dem Themenweg und im Museum eine Rolle gespielt hat.