Hoch über der Donau überrascht Maria Taferl mit zwei bewegten Miniaturwelten. In der mechanischen Krippe und im Alpenpanorama setzt sich eine ganze kleine Welt in Bewegung. Dazu kommen die Basilika, ihre Schatzkammer und der Blick über das Donautal – ein gut überschaubares Ausflugsprogramm für Familien, die gern gemeinsam beobachten und Geschichten entdecken.
Auf einen Blick
- Mechanische Krippe Maria Taferl: Hunderte bewegte Figuren, Licht und Ton erzählen biblische Geschichten und von der Entstehung des Wallfahrtsortes.
- Mechanisches Alpenpanorama: In Frey’s Gasthof Zum Goldenen Löwen zeigt eine elektromechanische Schauanlage das Leben im Alpenvorland um 1900.
- Basilika Maria Taferl: Die barocke Wallfahrtskirche bietet kunstvolle Fresken, Altarbilder und einen eindrucksvollen Kirchenraum über dem Donautal.
- Schatzkammer Maria Taferl: Votivgaben und ausgemalte Wände erzählen von persönlichen Anliegen und der Geschichte der Wallfahrt. Für die Schatzkammer gelten eigene Besuchsbedingungen.
Wenn kleine Figuren große Geschichten erzählen
Die mechanische Krippe verbindet zahlreiche bewegte Figuren mit Licht und Ton. Neben biblischen Szenen greift sie auch die Geschichte von Maria Taferl auf. Gerade beim genauen Hinschauen gibt es viel zu entdecken: Welche Figur bewegt sich als Nächstes, und wie passen die einzelnen Szenen zusammen?
Das mechanische Alpenpanorama liegt in Frey’s Gasthof Zum Goldenen Löwen. Die historische elektromechanische Anlage zeigt das Alpenvorland und den Alltag um 1900. Sie ergänzt die Krippe mit einem anderen Thema und eignet sich als eigener kleiner Programmpunkt. Beide Schauanlagen haben ihre eigenen Zugangs- und Öffnungsbedingungen; für den Besuch wird um eine freiwillige Spende gebeten.
Barock entdecken und über die Donau schauen
In der Basilika wandert der Blick von den Fresken zur Kuppel und zu den Altarbildern. Für Kinder kann schon die Suche nach wiederkehrenden Figuren und Farben einen Kirchenbesuch interessant machen. Plant dafür einen ruhigen Moment außerhalb der Gottesdienste und nehmt Rücksicht auf Menschen, die hier beten.
Die Schatzkammer erzählt die Wallfahrtsgeschichte aus einer persönlichen Perspektive. Ihre Votivgaben stehen für Anliegen und Dank, die Menschen nach Maria Taferl gebracht haben. Die bemalten Wände greifen die Entstehung des Ortes auf. Für die Schatzkammer gelten eigene Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen. Zwischen den Besichtigungen lohnt eine Pause am Basilikavorplatz mit Blick über das Donautal; so bleibt der Ausflug auch mit kürzeren Aufmerksamkeitsspannen abwechslungsreich.