Mitten in Götzens öffnet sich hinter der reich gestalteten Kirchenfassade ein eindrucksvoller Rokokoraum. Die zwischen 1772 und 1775 errichtete Pfarrkirche ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Baumeister Franz Singer prägte den Bau und seine kunstvollen Stuckarbeiten; die Deckenfresken stammen von Matthäus Günther.
Die Verbindung von Kirchenkunst und lebendigem Wallfahrtsort verleiht dem Besuch eine besondere Tiefe. Im Volksaltar befindet sich die Urne des seliggesprochenen Pfarrers Otto Neururer. Daneben lohnt der aufmerksame Blick auf Altäre, Gewölbe und Orgel. Die gute Akustik macht den Kirchenraum auch zu einem Ort für Konzerte.
Dein Besuch
Du findest die Kirche direkt am Kirchplatz im Götzner Ortszentrum. Informiere dich bei der Pfarre über Gottesdienste, Veranstaltungen und den Zugang zum Innenraum. Der digitale Kirchenführer bietet zusätzliche Hintergründe für einen selbstständigen Rundgang.
Nimm dir Zeit für einzelne Details, statt nur kurz bis zum Altar zu gehen. Bei einem Besuch während eines Gottesdienstes hat die Feier Vorrang; halte dich im Hintergrund und verzichte auf störendes Fotografieren. Im Anschluss lässt sich der Kulturstopp mit einem Spaziergang durch den Ortskern verbinden. Für eine Gruppe oder eine besondere Führung stimmst du den Termin am besten vorher mit der Pfarre ab.
Ausstattung und Merkmale
- Rokokokirche: St. Peter und Paul
- Stuck und Fresken: Kunst des 18. Jahrhunderts
- Otto Neururer: Gedenkort im Volksaltar
- Kirchenmusik: Orgel und besondere Akustik
Bildnachweis
Foto: Simon Legner ( User:simon04 ) / CC BY-SA 4.0. Bildquelle. Für die Webdarstellung gegebenenfalls verkleinert und in WebP umgewandelt.