Sömmerda lässt sich mit Kindern zwischen alten Stadtbefestigungen, Technikgeschichte und grünen Wegen entdecken. Im Dreyse-Haus sitzt das Historisch-Technische Museum, draußen führen Stadtmauer und Erfurter Tor in frühere Zeiten zurück. Der Stadtpark liegt am Wasser, während Figuren im Stadtraum kleine Geschichten sichtbar machen. Aus diesen Bausteinen könnt ihr einen eigenen Ausflug durch die Unstrutstadt zusammenstellen.
Auf einen Blick
- Historisch-Technisches Museum im Dreyse-Haus: Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen und greift Sömmerdaer Stadtgeschichte auf. Zum Haus gehört ein Rosengarten; ein gesondertes Schaudepot mit Schreib- und Rechentechnik kann nach Anfrage besucht werden.
- Stadtmauer und Erfurter Tor: Die erhaltene Befestigung erzählt vom früheren Schutz der Stadt. Das Erfurter Tor ist als einziges der ehemaligen Stadttore erhalten; sichtbare Mauerabschnitte und frühere Torstandorte geben dem Spaziergang weitere Anhaltspunkte.
- Stadtpark und Stadtparkbrücke: Die überdachte Holzbrücke führt über den Mühlgraben zum öffentlichen Stadtpark. Hier könnt ihr zwischen Wasser und Grün eine Pause einlegen und einen anderen Teil der Stadt kennenlernen.
- Sömmerdaer Trilogie: Die Figurengruppen Pomona, Fortuna und Minerva greifen Landwirtschaft, Industrie sowie Bildung und Kreativität auf. Beim eigenen Stadtbummel könnt ihr Details vergleichen und überlegen, welche Geschichten die Figuren erzählen.
Mit offenen Augen durch die Stadt
Stadtmauer und Erfurter Tor machen anschaulich, dass die Stadt früher kontrollierte Zugänge hatte. Fragt euch unterwegs, wo Tore standen und wie Menschen hinein- oder hinausgelangten. Die städtische Übersicht hilft euch, erhaltene Bauteile und Veränderungen im Stadtbild einzuordnen.
Die Sömmerdaer Trilogie setzt diesen Blick auf Geschichte mit anderen Mitteln fort. Die dreidimensionalen Figuren enthalten Details zu verschiedenen Entwicklungsphasen der Stadt. Ihr könnt daraus eigene Suchaufgaben machen und einzelne Stationen in euren Rundgang aufnehmen.
Museum, Technik und eine Pause am Wasser
Für das Museum im Dreyse-Haus lohnt sich der Blick auf die aktuelle Ausstellung. Die umfangreiche Sammlung früherer Büro- und Rechentechnik gehört zum gesonderten Schaudepot, dessen Besuch angefragt wird. Verwechselt diese Besuchsformen bei eurer Planung nicht.
Im Stadtpark steht anschließend ein anderer Rhythmus im Vordergrund. Die überdachte Brücke ist selbst ein markantes Bauwerk, an dem ihr genauer hinschauen könnt. Wählt am Wasser einen passenden Weg und begleitet jüngere Kinder an den Uferbereichen.