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Steinernes Tor am Schwarzen Moor – Erinnerungsort in der Rhön

  • Natur & Sehenswürdigkeiten
  • Eintritt frei

Nahe dem Schwarzen Moor steht ein einzelner steinerner Torbogen in der Hochrhönlandschaft. Er wirkt zunächst wie ein ungewöhnliches Baufragment am Weg. Seine Geschichte führt jedoch in die Zeit des Nationalsozialismus: Das Steinerne Tor ist ein Überrest des Reichsarbeitsdienstlagers Hochrhön. Das Lager entstand in den Jahren 1934 bis 1936. Der erhaltene Bogen war als Eingang einer Turnhalle vorgesehen und blieb stehen, während die übrige Anlage nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend verschwand.

Während des Krieges wurden im Lager auch Zwangsarbeiter und sowjetische Kriegsgefangene untergebracht. Deshalb ist das Tor mehr als eine landschaftliche Fotokulisse. Es erinnert an einen Ort von Unfreiheit und an Menschen, deren Geschichte bei einem Besuch mitgedacht werden sollte. 1945 wurde das Lager abgetragen; neben dem Tor sind nur noch Spuren und Fundamente erhalten. Den Erinnerungsort kannst du kostenlos im Freien besuchen. Ein geeigneter Ausgangspunkt ist der Parkplatz Schwarzes Moor bei Fladungen. Von dort lässt sich der Halt mit dem Besuch der Moorlandschaft verbinden, bleibt aber ein eigener historischer Ort mit einem anderen Schwerpunkt. Nimm dir Zeit für die Einordnung dieses unscheinbaren Bauwerks und behandle das Gelände als Erinnerungsort.

Nahe dem Schwarzen Moor steht ein einzelner steinerner Torbogen in der Hochrhönlandschaft. Er wirkt zunächst wie ein ungewöhnliches Baufragment am Weg. Seine Geschichte führt jedoch in die Zeit des Nationalsozialismus: Das Steinerne Tor ist ein Überrest des Reichsarbeitsdienstlagers Hochrhön. Das Lager entstand in den Jahren 1934 bis 1936. …

Fladungen, 97650
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Oktober 2026