Die Margarethenhöhe gehört zu den besonderen architektonischen Zielen Essens. Die historische Gartenstadt verbindet gestaltete Straßenräume, abwechslungsreiche Häuser und viel Grün. Auf den öffentlichen Straßen und Plätzen kannst du das Ensemble kostenlos kennenlernen. Der Kleine Markt bietet einen markanten Ausgangspunkt für einen eigenen Rundgang. Dabei geht es um den frei zugänglichen Außenraum eines bewohnten Stadtteils, dessen private Häuser und Gärten respektiert werden.
Margarethe Krupp gründete 1906 eine Stiftung für Wohnungsfürsorge und stellte Kapital sowie Bauland zur Verfügung. Der Reformarchitekt Georg Metzendorf erhielt den Planungsauftrag. Die alte Margarethenhöhe entstand zwischen 1909 und 1938 in zahlreichen Bauabschnitten. Schon die ersten Bewohner zogen in einen Essener Stadtteil ein; 1948 wurde die Margarethenhöhe als eigenständiger Stadtteil anerkannt. Seit den 1980er-Jahren steht ein großer Teil des historischen Ensembles unter Denkmalschutz.
Beim Gehen kannst du auf die Übergänge zwischen Häusern, Laubengängen, Plätzen und begrünten Bereichen achten. Die umgebenden Waldparks gehören ebenfalls zur Geschichte der Gartenstadt und gehen auf eine Schenkung der Stifterin zurück. Zusätzliche Führungen und Einblicke in Innenräume besitzen eigene Bedingungen. Für den selbstständigen Außenbesuch brauchst du keine Buchung. Halte Zufahrten frei und verhalte dich gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern rücksichtsvoll.