Im Bochumer Westpark trifft die Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie auf einen öffentlichen Landschaftspark. Rund um die Jahrhunderthalle kannst du kostenlos zwischen Wiesen, Wasserflächen und erhaltenen Industrieelementen spazieren. Das Gelände besitzt unterschiedliche Höhenniveaus, die über Rampen, Stege und Brücken miteinander verbunden sind. Dadurch verändert sich beim Rundgang immer wieder die Perspektive auf Gebäude, Freiflächen und die umliegenden Stadtquartiere.
Der erste Parkabschnitt wurde 1999 eröffnet; bis 2007 entwickelte sich auf dem früheren Gelände des Bochumer Vereins nach und nach die heutige Anlage. Industriegeschichte blieb dabei bewusst sichtbar. Zu den markanten Bauwerken gehören die Jahrhunderthalle, ein Wasserturm und das sogenannte Colosseum. Zwischen ihnen haben sich Grünflächen und Industriewald entwickelt. Ein Rundweg mit Informationstafeln und ergänzenden Medienangeboten hilft, die frühere Nutzung des Ortes nachzuvollziehen.
Der allgemeine Park ist jederzeit geöffnet und ohne Eintritt zu besuchen. Veranstaltungen, Führungen und Nutzungen der Jahrhunderthalle sind davon getrennt und können eigene Ticketbedingungen besitzen. Für die Anreise nennt die offizielle Besucherinformation unter anderem Parkmöglichkeiten an der Gahlenschen Straße sowie die Haltestelle Bochumer Verein/Jahrhunderthalle. Nutze die öffentlichen Parkwege und beachte bei Veranstaltungen vorübergehende Hinweise zu Zugängen und abgegrenzten Bereichen.