Der Alte Botanische Garten liegt nahe der Kieler Förde am Düsternbrooker Weg. Die historische Parkanlage ist ständig geöffnet und der Eintritt ist frei. Auf dem hügeligen Gelände führen verschlungene Wege zwischen alten Bäumen, Stauden und kleineren Gartenräumen hindurch. Trotz der zentralen Lage entsteht ein eigener grüner Rückzugsraum zwischen Stadt, Universität und Wasser.
Der 1884 eröffnete Garten ist als Ganzes ein Natur- und Kulturdenkmal. Zu seinen Besonderheiten gehören exotische Gehölze wie Küstenmammutbaum, Urweltmammutbaum, Ginkgo und Sumpfzypressen. Am Teich verändert sich der Blick zwischen Wasserfläche und hohen Bäumen. Auf dem höchsten Punkt steht ein achteckiger Aussichtspavillon aus Backstein. Seine schmiedeeiserne Krone macht ihn zu einem unverwechselbaren Gartenbauwerk. Von der Plattform reicht der Blick über die Anlage und bis zur Förde. Auch Topfhaus und ehemalige Gartenbauten erinnern an die frühere wissenschaftliche Nutzung.
Der Alte Botanische Garten ist eine andere Anlage als der heutige Botanische Garten der Universität an der Leibnizstraße. Bitte schone Pflanzen und Beete und bleibe auf den vorgesehenen Wegen. Das hügelige Gelände und einzelne Stufen können die Wegwahl beeinflussen. Veranstaltungen im Literaturhaus oder die private Anmietung des Topfhauses gehören nicht zum allgemeinen Parkbesuch. Für einen eigenen Rundgang kannst Du Dich auf Bäume, Gartengeschichte oder die Aussicht vom Pavillon konzentrieren.