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Bergbau und Kohle in Bad Häring – Themenwanderung auf historischen Spuren

  • Wanderung
  • Länge 5,2 km
  • Dauer 1:45 h
  • Aufstieg 200 m
  • Abstieg 200 m
  • Mittel
  • Rundtour

Der Themenweg Bergbau und Kohle zeigt eine andere Seite von Bad Häring: Hinter dem bekannten Kurort steht eine lange Geschichte des Kohle- und Mergelabbaus. Vom Kirchplatz führt die Runde zu historischen Stätten und Informationstafeln, die den früheren Bergbau sowie seine Bedeutung für die Zementerzeugung erklären. Zu den genannten Spuren gehören alte Stollen, Abbaugebiete, die Förderbandanlage und das Franziskibad. Die Wanderung verbindet Ortswege mit Abschnitten an den bewaldeten Hängen. So entsteht ein Ausflug, bei dem sich Landschaft und Industriegeschichte gut gemeinsam entdecken lassen. Die Tour bleibt auf den ausgewiesenen Außenwegen; Stollen und betriebliche Flächen werden nicht betreten.

  • Historischer Themenweg ab dem Kirchplatz in Bad Häring
  • Informationen zu Kohleabbau, Mergel und Zementerzeugung
  • Stollenzeugnisse und Industriespuren entlang der Außenwege
  • Rückkehr in den Ort mit Bezug zum Franziskibad

Für die Runde sind feste Schuhe und Aufmerksamkeit auf den Wald- und Ortswegen sinnvoll. Bleibe bei den historischen Stationen auf der ausgewiesenen Verbindung. Alte Stollen sind keine frei begehbaren Schauhöhlen, und Steinbrüche sowie andere Betriebsflächen dürfen nicht als Abkürzung genutzt werden. Die offizielle Tourenseite weist derzeit darauf hin, dass das Bergbaumuseum wegen Umbaus nicht zugänglich ist. Plane den Ausflug deshalb als Außenwanderung mit Informationstafeln. Für das Lesen der Stationen und kleine Pausen kommt zusätzliche Zeit zur geschätzten Gehzeit hinzu. Nimm Getränke mit und achte auf Straßenquerungen sowie aktuelle Hinweise vor Ort.

Ablauf

  1. Am Kirchplatz von Bad Häring beginnen

    Der Kirchplatz bildet den Einstieg in die Geschichte des Bergbaus. Die erste Station ordnet den Ort als früheres Bergdorf ein. Prüfe hier den weiteren Themenweg und plane die Runde als Wanderung entlang der zugänglichen Außenstationen.

  2. Historische Stollenzeugnisse kennenlernen

    Unterwegs erklären die Tafeln unter anderem Maximilianstollen und Franziskistollen. Die Standorte vermitteln einen Bezug zur früheren Arbeit unter Tage. Sie werden vom ausgewiesenen Weg aus betrachtet; ein Zugang in Stollen oder Schächte gehört nicht zur Wanderung.

  3. Abbau und Zementgeschichte verfolgen

    Weitere Stationen beschäftigen sich mit Steinbrüchen, Fördertechnik und der Verarbeitung der Rohstoffe. Die Wege verbinden die historischen Informationen mit der Landschaft am Pölven. Respektiere Absperrungen und bleibe von betrieblich genutzten Flächen sowie Zufahrten fern.

  4. Mit den Ortsstationen die Runde abschließen

    Im weiteren Verlauf führen die Informationen wieder in den Ortsbereich und zum Thema Franziskibad. Der Museumsstandort gehört zur Bergbaugeschichte, ist aktuell jedoch wegen Umbaus nicht zugänglich. Die Außenwanderung wird ohne einen Museumsbesuch geplant und endet wieder im Ort.

Gut zu wissen

  • Karte, Höhenprofil, Streckenlänge, Höhenmeter und Dauer sind berechnete Näherungen zur Planung. Für die genaue Navigation nutze die offizielle Originaltour mit GPX-Angebot. Pausen und Besichtigungen kommen zur Dauer hinzu.
  • Das Bergbaumuseum ist laut offizieller Tourenseite aktuell wegen Umbaus nicht zugänglich. Die Tour wird als Außenwanderung geplant.
  • Auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. Stollen, Steinbrüche und Betriebsflächen werden nicht betreten.
  • Prüfe vor dem Aufbruch Wetter, Wegzustand und örtliche Sperrhinweise.
  • Plane Pausen und Besichtigungen zusätzlich zur angegebenen Gehzeit ein.
  • Bleibe auf den markierten Wegen.

Das kommt ins Gepäck

  • Wasser und eine Brotzeit
  • Sonnen- und Regenschutz
  • Wanderschuhe mit griffiger Sohle
  • Eine zusätzliche wärmende Schicht
  • Ein geladenes Handy
  • Eine offline gespeicherte Karte oder der Track
  • Wanderstöcke für lange Auf- und Abstiege
Bad Häring
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Oktober 2026

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