Luisenburg-Felsenlabyrinth – Rundwanderung durch Granitschluchten und Teufelstreppe
- Wanderung
- Länge 1,5 km
- Dauer 0:35 h
- Aufstieg 80 m
- Abstieg 80 m
- Mittel
- Rundtour
Im Luisenburg-Felsenlabyrinth wird eine kurze Wanderstrecke zum kleinen Abenteuer: Unter mächtigen Granitblöcken hindurch, über Wurzeln und steinerne Stufen geht es immer tiefer in das Felsenmeer. Zwischendurch laden Aussichtspunkte und Bänke dazu ein, die ungewöhnliche Landschaft in Ruhe anzuschauen.
Du folgst dem blauen Aufstiegsweg bis zur Teufelstreppe und wechselst für den Rückweg auf die rote Markierung. Die Strecke ist nur rund 1,5 km lang, hat aber steile und enge Stellen. Sie passt zu Dir, wenn Du trittsicher bist und Freude an einem langsamen Rundgang zwischen Felsen und Geschichte hast.
Details
Das erwartet Dich
- Granit zum Greifen nah: Enge Spalten, Schluchten und überhängende Steinblöcke prägen den Rundgang.
- Teufelstreppe: Im kleinen Labyrinth führen rund 30 steinerne Stufen durch eine besonders niedrige Passage.
- Bundesstein mit Kreuz: Am Beginn des roten Abstiegs kannst Du den höchsten Aussichtspunkt des Labyrinths besteigen.
- 25 Stationen im Landschaftsgarten: Nummerierte Stationen verbinden Felsformationen mit der Geschichte des bürgerlichen Landschaftsgartens.
Tour auf einen Blick
- Tourtyp: Rundwanderung im kostenpflichtigen Felsenlabyrinth
- Start und Ziel: Kassenhäuschen am Gesellschaftsplatz, Luisenburg 2a
- Länge: 1,5 km im Labyrinth; Fußweg vom Parkplatz zusätzlich
- Dauer: ca. 2 bis 2½ Stunden für den Rundgang
- Aufstieg / Abstieg: 80 m / 80 m
- Schwierigkeit: mittel; Beschreibung mittel bis anspruchsvoll wegen Treppen, Steigungen und Engstellen
- Untergrund / Wegcharakter: Waldboden mit Wurzeln, Stein- und Gittertreppen; teils steile und enge Passagen.
- Markierung: Blau bergauf, Rot bergab; Gelb ist ein alternativer Aufstieg.
Das kommt in Dein Gepäck
Trage feste Schuhe mit griffiger Sohle und nimm eine kleine Wasserflasche, eine Regenjacke und eine leichte warme Schicht mit. Ein kompakter Rucksack ist in den niedrigen Felspassagen angenehm. Halte an steilen und engen Stellen die Hände frei und plane genug Zeit für Pausen ein.
Gut zu wissen
Für den Rundgang zahlst Du Eintritt. Prüfe aktuelle Tarife, Saison und Öffnungszeiten vor der Anreise; Führungen werden zusätzlich berechnet. Starte rechtzeitig, damit Dir vor Kassenschluss genug Zeit für den gesamten Rundgang bleibt.
Bei starken Sturmböen, Regen oder Schnee kann das Labyrinth aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben.
Für Kinderwagen ist das Labyrinth ungeeignet. Hunde müssen an die Leine; Metalltreppen und Gitterroste sind zu beachten. Bleibe auf den freigegebenen Wegen. Drohnenflüge sind im Schutzgebiet nicht erlaubt.
Der Luisenburg-Parkplatz ist gebührenpflichtig und erfasst Kennzeichen automatisch. Bezahle am Automaten oder über Parkster vor der Ausfahrt. Der Fußweg vom Parkplatz zur Kasse kommt zur Tourlänge hinzu.
Bildlizenz
Foto: Derzno · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0. Verkleinerte Vorschau, keine zusätzliche Bildbearbeitung.
GPX-Navigation
Für die genaue Navigation nutze die GPX-Daten beim Originalanbieter. Beachte zusätzlich die Beschilderung und aktuelle Hinweise vor Ort.
Ablauf
Gesellschaftsplatz und Luisensitz
Vom Kassenhäuschen am Gesellschaftsplatz folgst Du der blauen Markierung zum Alten Theaterplatz und zum Luisensitz.
Altes Schloss, Ludwigfelsen und Burgschlucht
Über die Burgtreppe gehst Du zum Alten Schloss und Ludwigfelsen, weiter zum Goethefelsen und durch die Burgschlucht.
Teufelstreppe und Wendepunkt
Das kleine Labyrinth mit der Teufelstreppe führt zum Rastplatz am Wendepunkt.
Rückweg auf der roten Markierung
Für den Rückweg nimmst Du die rote Markierung: zunächst am Bundesstein mit Kreuz vorbei, dann zu Drei Brüdern, Napoleonshut und Insel Helgoland.
Über Reservoir und Duschbad zur Kasse
Unterhalb des Luisensitzes mündet der Abstieg wieder in den blauen Hauptweg; über Reservoir und Duschbad erreichst Du die Kasse.
Optionale Aufstiegsalternative: Wolfsschlucht
Der gelbe Nebenweg durch die Wolfsschlucht ist eine gesonderte Aufstiegsalternative.
Gut zu wissen
- Streckenverlauf, Höhenprofil, Länge, Auf- und Abstieg sowie Dauer sind ungefähre Berechnungen zur Tourenplanung. Die Angaben können von der Originaltour abweichen. Für die genaue Navigation nutze die verlinkte Original-Tourenseite mit GPX-Angebot und beachte die Beschilderung vor Ort.
- Prüfe vor dem Aufbruch Wetter, Wegzustand und örtliche Sperrhinweise.
- Plane Pausen und Besichtigungen zusätzlich zur angegebenen Gehzeit ein.
- Bleibe auf den markierten Wegen.
Das kommt ins Gepäck
- Wasser und eine Brotzeit
- Sonnen- und Regenschutz
- Wanderschuhe mit griffiger Sohle
- Eine zusätzliche wärmende Schicht
- Ein geladenes Handy
- Eine offline gespeicherte Karte oder der Track
- Wanderstöcke für lange Auf- und Abstiege