Naturlehrpfad Gangolfsberg – Basaltprismenwand und Teufelskeller in der Rhön
- Wanderung
- Länge 2,6 km
- Dauer 1:00 h
- Aufstieg 130 m
- Abstieg 130 m
- Rundtour
Am Gangolfsberg bei Oberelsbach erlebst Du die vulkanische Rhön aus nächster Nähe. Der Naturlehrpfad führt durch einen Wald, in dem alte Bäume, Totholz und Felsblöcke das Bild prägen. Die Strecke ist kurz, verlangt an den steilen Passagen aber Aufmerksamkeit und feste Schuhe.
Besonders eindrucksvoll ist die Basaltprismenwand: Die gekippten Säulen wirken wie ein ungewöhnlich ordentlich geschichteter Stapel Stein. Beim Teufelskeller hat ein großer, herabgebrochener Felsblock einen Hohlraum gebildet. Am Gipfel erzählen die Überreste der Gangolfskapelle von einer anderen Seite des Berges. Dazwischen erklären Tafeln den Wald und die Entstehung der Landschaft.
Beginne am Wanderparkplatz nahe dem Schweinfurter Haus und nimm Dir Zeit für die Stationen. Die Kernzone ist Lebensraum auch für die scheue Wildkatze; die Tafeln vermitteln Wissen, eine Sichtung solltest Du nicht erwarten. Bei starkem Wind, Schnee- oder Eisglätte und in der Dunkelheit darf der Lehrpfad nicht betreten werden.
- Basaltprismenwand als markanter Zeuge des Rhöner Vulkanismus.
- Teufelskeller mit einem natürlichen Hohlraum unter einem Felsblock.
- Kapellenreste auf dem Gipfel des Gangolfsbergs.
- Naturwald und Informationstafeln zu Bäumen, Geologie und Lebensräumen.
Ablauf
Wanderparkplatz nahe Schweinfurter Haus
Vom verlinkten Parkplatz steigst Du in den markierten Naturlehrpfad ein. Beachte die Hinweise zur Kernzone.
Naturwald und Basaltformationen
Der Weg führt durch den strukturreichen Wald zu den Felsen. Nimm Dir an der Prismenwand Zeit zum Schauen.
Teufelskeller und Gipfelbereich
Entdecke den markanten Felsblock am Teufelskeller und die Überreste der Gangolfskapelle. Folge dabei ausschließlich der markierten Führung.
Rückweg durch den Wald
Die Runde führt Dich durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt nahe dem Schweinfurter Haus.
Gut zu wissen
- Der Naturlehrpfad darf bei starkem Wind, Schnee- oder Eisglätte sowie in der Dunkelheit nicht betreten werden. In der Kernzone auf den markierten Wegen bleiben.
- Streckenverlauf, Höhenprofil, Länge, Auf- und Abstieg sowie Dauer sind ungefähre Berechnungen zur Tourenplanung. Für die genaue Orientierung nutze die Original-Tourenbeschreibung und die Beschilderung vor Ort.
- Prüfe vor dem Aufbruch Wetter, Wegzustand und örtliche Sperrhinweise.
- Plane Pausen und Besichtigungen zusätzlich zur angegebenen Gehzeit ein.
- Bleibe auf den markierten Wegen.
Das kommt ins Gepäck
- Wasser und eine Brotzeit
- Sonnen- und Regenschutz
- Wanderschuhe mit griffiger Sohle
- Eine zusätzliche wärmende Schicht
- Ein geladenes Handy
- Eine offline gespeicherte Karte oder der Track
- Wanderstöcke für lange Auf- und Abstiege