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Historischer Solewanderweg im Halltal – zum König-Max-Stollen und zurück

  • Wanderung
  • Länge 10,6 km
  • Dauer 5:00 h
  • Aufstieg 730 m
  • Abstieg 730 m
  • Leicht

Im Halltal bei Absam begegnen dir Natur und die Geschichte des Salzbergbaus auf derselben Wanderung. Der historische Solewanderweg führt vom Halltaleingang bergauf zu den Spuren der früheren Salzgewinnung. Unterwegs begleiten dich Wald, der Talbach und die steilen Felswände des Karwendels. Informationstafeln erklären, wie die Sole einst aus dem Berg nach Hall gelangte. Im Verlauf liegen St. Magdalena, die Herrenhäuser und schließlich der Bereich des König-Max-Stollens. Anschließend kehrst du wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die hier dargestellte Tour enthält den gesamten Hin- und Rückweg. Durch den deutlichen Höhenunterschied ist daraus ein ausgedehnter Wandertag geworden, auch wenn der Weg technisch als leichter eingestuft wird.

  • Salzbergbaugeschichte entlang des historischen Solewanderwegs
  • Wald, Talbach und Karwendelfelsen im Halltal
  • St. Magdalena und die historischen Herrenhäuser
  • Vollständiger Hin- und Rückweg zum Bereich des König-Max-Stollens

Für den gesamten Ausflug brauchst du Kondition für den längeren Anstieg und den anschließenden Abstieg. Die berechnete Zeit enthält keine ausgiebigen Pausen an den Informationstafeln und keine Einkehr. Nimm deshalb genügend Wasser, eine Brotzeit und Wetterschutz mit. Für die Begehung nennt die offizielle Information die Zeit von Mitte Mai bis Ende Oktober bei schönem Wetter. Prüfe zusätzlich die aktuellen Hinweise zum Halltal, denn Schneelage und örtliche Sperren können einen Ausflug verhindern. Feste Wanderschuhe sind auf den Wald- und Bergwegen sinnvoll. Der Besuch bleibt in den frei zugänglichen Außenbereichen; die Wanderung ist keine Führung durch ein Bergwerk. Halte Abstand zu gesperrten Stolleneingängen und betrete keine unterirdischen Anlagen auf eigene Faust.

Ablauf

  1. Vom Halltalparkplatz in das Tal aufsteigen

    Beginne am öffentlichen Einstieg beim Halltalparkplatz in Absam. Der Weg zieht in das Tal hinein und gewinnt nach und nach an Höhe. Unterwegs kannst du an den Hinweisen zum Salzbergbau anhalten. Teile deine Kräfte so ein, dass auch für den langen Rückweg genug Reserven bleiben.

  2. Den Bereich von St. Magdalena erreichen

    Im weiteren Verlauf liegt St. Magdalena an der Wanderung. Der Wechsel zwischen Wald und offeneren Talabschnitten macht diesen Teil abwechslungsreich. Eine Pause bietet sich hier an. Falls du einkehren möchtest, prüfst du die aktuelle Bewirtschaftung; die Tour lässt sich mit eigener Verpflegung unabhängig davon planen.

  3. Zu Herrenhäusern und König-Max-Stollen weitergehen

    Setze die Wanderung in Richtung Herrenhäuser und König-Max-Stollen fort. Hier verdichten sich die sichtbaren Spuren des früheren Salzbergbaus. Schau dir die zugänglichen Außenbereiche und Informationstafeln in Ruhe an. Der Streckenverlauf verspricht keinen Zugang zum Inneren des Bergs und ersetzt keine gesondert angebotene Führung.

  4. Mit Zeitreserven zum Halltaleingang zurückkehren

    Nach dem oberen Wendepunkt gehst du wieder talauswärts. Der gesamte Rückweg ist in Länge, Höhenmetern und geschätzter Dauer enthalten. Gerade nach einer längeren Pause braucht der Abstieg nochmals Aufmerksamkeit. Bei nassen Stellen und losem Untergrund gehst du vorsichtig und erreichst schließlich wieder den Halltalparkplatz.

Gut zu wissen

  • Karte, Höhenprofil, Streckenlänge, Höhenmeter und Dauer sind berechnete Näherungen zur Planung. Für die genaue Navigation nutze die offizielle Originaltour mit GPX-Angebot. Pausen und Besichtigungen kommen zur Dauer hinzu.
  • Für die Begehung wird Mitte Mai bis Ende Oktober bei schönem Wetter genannt; aktuelle Schneelage und Sperrhinweise zum Halltal beachten.
  • Längere Wanderung mit deutlichem Anstieg und Abstieg; keine selbstständige Begehung von Stollen oder gesperrten Anlagen.
  • Prüfe vor dem Aufbruch Wetter, Wegzustand und örtliche Sperrhinweise.
  • Plane Pausen und Besichtigungen zusätzlich zur angegebenen Gehzeit ein.
  • Bleibe auf den markierten Wegen.

Das kommt ins Gepäck

  • Wasser und eine Brotzeit
  • Sonnen- und Regenschutz
  • Wanderschuhe mit griffiger Sohle
  • Eine zusätzliche wärmende Schicht
  • Ein geladenes Handy
  • Eine offline gespeicherte Karte oder der Track
  • Wanderstöcke für lange Auf- und Abstiege

Häufige Fragen

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Oktober 2026

Quellen