Durchs Muggendorfer Gebürg – Riesenburg und Oswaldhöhle
- Wanderung
- Länge 11,2 km
- Dauer 3:55 h
- Aufstieg 460 m
- Abstieg 460 m
- Mittel
- Rundtour
Über Dir Felswände, unter den Schuhen Wurzeln und Stufen: Im Muggendorfer Gebürg erlebst Du die Fränkische Schweiz auf einer anspruchsvolleren Halbtageswanderung. Besonders eindrucksvoll ist die Riesenburg, eine große Höhlenruine mit offenem Dach. Für ihre Treppen und den Blick in die Felsräume lohnt es sich, ausreichend Zeit einzuplanen.
Du startest am Naturpark-Infozentrum im alten Bahnhof Muggendorf. Die Runde führt auf die Hochfläche und wieder hinunter ins Wiesenttal. Rund 515 Aufstiegsmeter machen sie deutlich anstrengender, als die reine Streckenlänge vermuten lässt. Für das vollständige Höhlenerlebnis planst Du am besten zwischen April und September.
Details
Das erwartet Dich
- Mehlbeerensteig: Über den Hohlen Berg wanderst Du durch den Lebensraum der Fränkischen Mehlbeere.
- Höhlenruine Riesenburg: Das eingestürzte Höhlendach öffnet den Blick auf mächtige Felsräume.
- Pause in Engelhardsberg: Am Biohof Beyer bietet sich bei geöffnetem Betrieb eine Rast an.
- Durch die Oswaldhöhle: Der markierte Wanderweg verläuft durch die Durchgangshöhle.
Tour auf einen Blick
- Tourtyp: Wanderung, Rundweg
- Start und Ziel: Naturpark-Infozentrum im alten Bahnhof Muggendorf
- Länge: 11,2 km
- Dauer: ca. 3:55 Stunden Gehzeit; Höhlenstopps und Pausen zusätzlich
- Aufstieg / Abstieg: 460 m / 460 m
- Schwierigkeit: mäßig; teils schwieriges Gelände mit steilen Anstiegen
- Untergrund / Wegcharakter: Wald- und Naturpfade über Felsen und Wurzeln, Stufen und steile Anstiege; Durchgang durch die Oswaldhöhle.
Das kommt in Dein Gepäck
Griffige Wanderschuhe, Wasser, eine Brotzeit und eine warme Lage gehören dazu. Für die dunkle Oswaldhöhle nimmst Du eine Taschen- oder Stirnlampe mit. Wanderstöcke können auf den An- und Abstiegen helfen. Pack Dein Telefon mit ausreichendem Akku ein und lade die Orientierung vorher, damit Du an einer Abzweigung in Ruhe nachsehen kannst.
Gut zu wissen
Vom 1. Oktober bis 31. März dürfen die Höhlen wegen Fledermausschutz nicht betreten werden. Die Oswaldhöhle ist ausdrücklich ausgenommen: Durchquere sie im Winter leise und mit wenig Licht. Eine bestätigte Winterumgehung der übrigen Höhlenstationen liegt für diese Route nicht vor; plane den vollständigen beschriebenen Höhlenverlauf zwischen April und September.
Auf feuchtem Fels, Laub und Wurzeln wird die Runde rutschig. Bleibe auf dem markierten Weg; das vollständige Höhlenerlebnis ist keine Tour für Kinderwagen. Einkehrzeiten in Engelhardsberg prüfst Du beim Betrieb.
Bildlizenz
Foto: Reinhold Möller · Originalquelle bei Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0. Verkleinerte Wikimedia-Fassung; keine inhaltliche Bearbeitung.
GPX-Navigation
Für die genaue Navigation nutze die GPX-Daten beim Originalanbieter. Beachte zusätzlich die Beschilderung und aktuelle Hinweise vor Ort.
Ablauf
Mehlbeerensteig und Hohler Berg
Vom Naturpark-Infozentrum steigst Du über den Mehlbeerensteig auf den Hohlen Berg.
Über die Hochfläche zur Riesenburg
Du überquerst die Hochfläche und lässt Engelhardsberg zunächst rechts liegen, bevor Du die Riesenburg erreichst.
Engelhardsberg
Anschließend wanderst Du nach Engelhardsberg.
Quackenschloss und Oswaldhöhle
Der Rückweg führt am Quackenschloss vorbei und durch die Oswaldhöhle zurück nach Muggendorf.
Gut zu wissen
- Streckenverlauf, Höhenprofil, Länge, Auf- und Abstieg sowie Dauer sind ungefähre Berechnungen zur Tourenplanung. Die Angaben können von der Originaltour abweichen. Für die genaue Navigation nutze die verlinkte Original-Tourenseite mit GPX-Angebot und beachte die Beschilderung vor Ort.
- Prüfe vor dem Aufbruch Wetter, Wegzustand und örtliche Sperrhinweise.
- Plane Pausen und Besichtigungen zusätzlich zur angegebenen Gehzeit ein.
- Bleibe auf den markierten Wegen.
Das kommt ins Gepäck
- Wasser und eine Brotzeit
- Sonnen- und Regenschutz
- Wanderschuhe mit griffiger Sohle
- Eine zusätzliche wärmende Schicht
- Ein geladenes Handy
- Eine offline gespeicherte Karte oder der Track
- Wanderstöcke für lange Auf- und Abstiege