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Bludenz am Samstag: Mit der Bahn zu Lauben und Stadtmuseum

© böhringer friedrichCC BY-SA 2.5

Ein Samstag in Bludenz ohne Auto: vom Bahnhof in die Altstadt, vormittags ins Stadtmuseum und danach unter die Lauben. Mit Saisonzeiten und kurzer Gehvariante.

Bludenz lässt sich an einem Samstag gut als kleiner Kulturtag mit der Bahn besuchen. Der entscheidende Punkt ist die Reihenfolge: Wenn du das Stadtmuseum sehen möchtest, plane es am Vormittag ein. Danach bleibt Zeit für Laubengänge, historische Häuser und eine längere Mittagspause. Die Berge bilden die Kulisse, ohne dass eine Bergfahrt Teil des Tages sein muss.

Die Ankunft nach dem Museumsfenster planen

Wähle als Ziel den Bahnhof Bludenz. Er ist der Ausgangspunkt für den Fußweg in die Altstadt. Prüfe deine konkrete Verbindung über die Fahrplanauskunft und lass zwischen Ankunft und Museum genügend Zeit für den Weg und die Orientierung.

Die Stadt nennt für das Stadtmuseum im Zeitraum Mai bis Oktober Samstag, 9–13 Uhr, sowie Dienstag, 16–19 Uhr. In den Wintermonaten bleibt es geschlossen. Diese begrenzten Zeiten machen es sinnvoll, den Museumsbesuch zuerst festzulegen. Die aktuellen Angaben der Stadt solltest du vor der Fahrt noch einmal ansehen.

Geschichte im Oberen Tor

Das Stadtmuseum sitzt im Oberen Tor, einem erhaltenen Teil der früheren Stadtbefestigung. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Geschichte von Bludenz im Mittelalter und in der frühen Neuzeit sowie auf das Gebäude selbst. Damit bekommt dein anschließender Altstadtbummel einen historischen Hintergrund.

Das Museum ist laut Stadt nicht barrierefrei. Wenn der Zugang für dich nicht passt, wähle die Außenrunde und kläre eine geeignete Wegführung vorab. Ein Audioguide zum Herunterladen kann den Besuch ergänzen; die Hinweise dazu findest du ebenfalls auf der Museumsseite.

Unter den Lauben weitergehen

Nach dem Museum kannst du durch die Werdenbergerstraße und die benachbarten Gassen schlendern. Die Lauben und die historischen Fassaden geben der Altstadt ihr charakteristisches Bild. Geh langsam genug, um zwischen den Auslagen auch die Architektur zu sehen, und plane eine längere Pause ein.

Zur Orientierung eignet sich der historische Altstadtrundgang. Er verbindet unter anderem Postplatz, Sturnengasse, Mühlgasse, Werdenbergerstraße und Rathausgasse. Du kannst einzelne Abschnitte für deinen eigenen Bummel nutzen, ohne daraus eine vollständige Führung machen zu müssen.

Die obere Stadt als freiwilliger Abstecher

Der offizielle Rundgang setzt sich in Richtung St. Laurentius und Schloss Gayenhofen fort. Dieser Teil führt höher hinauf. Wenn du lieber eine kurze Runde gehst, bleibst du in den unteren Altstadtgassen und lässt den zusätzlichen Anstieg aus.

Ein Schloss im Stadtbild bedeutet nicht automatisch, dass Innenräume frei zu besichtigen sind. Für diesen Ausflug steht die Außenansicht im Vordergrund. Auch die häufig mit Bludenz verbundene Muttersbergbahn ist ein eigener Tagesbaustein und hier nicht erforderlich.

Nach der Pause wieder zum Zug

Prüfe die Rückverbindung, bevor du dich zur letzten Einkehr setzt. Bahnhof und Abfahrtsanzeigen findest du über die offiziellen Bahnhofsinformationen der ÖBB. Plane für den Fußweg etwas Reserve ein und passe die Länge des Bummels an Regen oder Hitze an.

Für einen weiteren Besuch mit Bergfahrt oder zusätzlichen Angeboten hilft dir unser Bludenz-Guide. Dieser Samstag bleibt bei einem gut kombinierbaren Kern: Museum, Altstadt und einer Pause unter den Lauben.

Bildnachweis

Historisches Gebäude der Stadtapotheke an der Werdenbergerstraße in Bludenz. Foto: böhringer friedrich · Original auf Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.5. Für die Webdarstellung skaliert, in WebP umgewandelt und gegebenenfalls zugeschnitten.