Sieben Innsbrucker Christkindlmärkte haben eigene Schwerpunkte und Termine. So wählst Du zwischen Familienprogramm, Altstadtbummel und Aussicht auf die Stadt.
Innsbruck bietet im Advent 2026 sieben Christkindlmärkte mit deutlich unterschiedlichen Schwerpunkten. Am Marktplatz stehen Kinderangebote im Mittelpunkt, in der Altstadt das traditionelle Marktgefühl und auf der Hungerburg der Blick über die Stadt. Die ersten Märkte starten am 13. November. Wer mehrere Plätze verbinden möchte, sollte neben der Entfernung auch die Öffnungstage berücksichtigen: Gerade der Bergisel folgt einem anderen Rhythmus als die täglichen Innenstadtmärkte.
Inhaltsverzeichnis
- Altstadt und Marktplatz: ein guter Einstieg für Familien
- Hungerburg und Bergisel: Aussicht bewusst einplanen
- Drei weitere Plätze für unterschiedliche Vorlieben
- Lieber passende Schwerpunkte als alle sieben erzwingen
Altstadt und Marktplatz: ein guter Einstieg für Familien
Der Christkindlmarkt in der Herzog-Friedrich-Straße liegt unmittelbar beim Goldenen Dachl. Er öffnet vom 13. November bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 21 Uhr. Historische Häuser, traditionelle Stände und die zentrale Lage machen ihn zu einem passenden Ausgangspunkt für einen ersten Adventbesuch. Nimm dir Zeit für die einzelnen Auslagen, statt nur einmal durch die Hauptgasse zu laufen.
Am Marktplatz, ebenfalls vom 13. November bis zum 23. Dezember geöffnet, setzt Innsbruck auf ein Familienprogramm mit Karussell und Kasperltheater. Der Swarovski-Kristallbaum gehört zu den auffälligen Motiven direkt am Inn. Für einen Besuch mit jüngeren Kindern bietet es sich an, diesen Markt als Hauptziel auszuwählen und den Altstadtbummel danach von der verbleibenden Energie abhängig zu machen.
Hungerburg und Bergisel: Aussicht bewusst einplanen
Der Markt auf der Hungerburg läuft vom 20. November 2026 bis zum 6. Jänner 2027. Unter der Woche beginnt er um 13 Uhr, am Wochenende um 12 Uhr; Schluss ist jeweils um 19 Uhr. Sein besonderer Reiz liegt im erhöhten Standort und im Blick auf das beleuchtete Innsbruck. Die Anreise nach oben ist ein eigener Teil des Ausflugs. Rechne sie in eure Zeitplanung ein und prüfe passende Verbindungen und Fahrkarten.
Die Kaiserweihnacht am Bergisel findet vom 13. November bis zum 20. Dezember freitags, samstags und sonntags statt. Zusätzlich sind der 7. und 8. Dezember angekündigt. Freitags beginnt sie um 14 Uhr, am Wochenende um 11 Uhr. Hier verbindet sich der Marktbesuch mit dem Panorama zwischen Bergiselschanze und Stadt. Ein Innenstadtmarkt am Vormittag bedeutet deshalb nicht automatisch, dass am selben Tag auch der Bergisel geöffnet hat.
Drei weitere Plätze für unterschiedliche Vorlieben
St. Nikolaus am Hans-Brenner-Platz öffnet vom 20. November bis zum 23. Dezember täglich ab 16 Uhr. Der Markt jenseits des Inn passt für einen ruhigeren Abend mit überschaubarem Programm. Im selben Zeitraum lädt das Wiltener Platzl täglich von 16 bis 20 Uhr ein; dort setzen handgefertigte Kunst und internationale Spezialitäten eigene Akzente.
Die Maria-Theresien-Straße beginnt später: Ihr Markt läuft vom 25. November bis zum 6. Jänner und ist täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Damit bleibt hier auch nach dem Ende der klassischen Vorweihnachtszeit eine Möglichkeit für einen beleuchteten Stadtbummel. Für einen Besuch rund um die Feiertage ist dieser Unterschied besonders hilfreich.
Lieber passende Schwerpunkte als alle sieben erzwingen
Die offizielle Verbindung aller sieben Märkte ist rund sieben Kilometer lang, mit etwa vier Stunden Gehzeit und 356 Höhenmetern angegeben. Das ist bereits ohne längere Marktpausen ein vollständiger Spaziergang. Mit Kindern oder bei einem kurzen Aufenthalt sind zwei ausgewählte Plätze meist der angenehmere Rahmen. Die Marktübersicht von Innsbruck Tourismus bündelt die Standorte und ihre jeweiligen Programme für eure weitere Planung.