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Mit Kindern zwischen Elztal und Hochschwarzwald: Tiere, Musik und Rätsel

© Letzte*Spieler · CC BY-SA 3.0· Wikimedia-Vorschaubild auf 1920 Pixel Breite; kein eigener Zuschnitt.

Zoo und mechanische Musik im Tal, Rätsel und Waldwissen auf den Höhen: Vier Orte bieten Familien sehr unterschiedliche Entdeckungen.

Zwischen Elztal und den Höhen des Hochschwarzwalds wechseln nicht nur die Aussichten. Auch Familienerlebnisse haben hier sehr unterschiedliche Schwerpunkte: Tiere beobachten, einer mechanischen Orgel zuhören, nach Hinweisen im Ort suchen oder den Wald genauer kennenlernen. Waldkirch, Elzach, St. Peter und St. Märgen sind deshalb vier mögliche Ausgangspunkte für einen eigenen Ausflug. Die Verbindungen zwischen Tal und Höhen brauchen Zeit. Mit einem Ort als Hauptziel bleibt mehr vom Tag für das eigentliche Erlebnis.

Waldkirch: Tierbeobachtung oder klingende Technik

Bei den Familienangeboten in Waldkirch kannst Du zwischen Schwarzwaldzoo, Baumkronenweg und Elztalmuseum wählen. Im Zoo gibt es Tiergehege und Spielmöglichkeiten. Lass die Kinder einmal länger an einem Gehege beobachten: Wie bewegt sich das Tier, wo zieht es sich zurück und worauf reagiert es? So entsteht Beschäftigung auch ohne zusätzliches Veranstaltungsprogramm. Besondere Tierbegegnungen richten sich nach den angebotenen Terminen.

Das Elztalmuseum widmet sich unter anderem dem Orgelbau und mechanischen Musikinstrumenten. Für Kinder ist das eine spannende Verbindung von Klang und Technik. Eine angekündigte Vorführung kann dem Besuch einen konkreten Mittelpunkt geben. Der Baumkronenweg verlangt dagegen zusätzliche Bewegung draußen: Schon der Zugang vom Stadtrainsee führt bergauf. Prüfe die Anreise- und Nutzungsinformationen und plane den Rückweg mit ein, bevor Du anschließend noch einen zweiten größeren Programmpunkt festlegst.

Elzach: Eine Stadtgeschichte oder eine richtige Wanderung

Die Familienerlebnisse in Elzach führen unter anderem ins Heimatmuseum in der Hauptstraße. Dort lässt sich über Gegenstände und Lebensweisen ein Einstieg in die Stadtgeschichte finden. Ein kurzer, gezielt ausgewählter Besuch kann für Kinder interessanter sein als der Versuch, jede Abteilung vollständig anzuschauen. Die Besuchszeiten oder einen möglichen Termin solltest Du vorab klären.

Der Prechtäler Bienenweg ist eine deutlich größere Unternehmung. Mit rund dreizehn Kilometern und etwa 460 Höhenmetern gehört die ganze Runde zu den ausgedehnten Wanderungen. Informationstafeln und Sinnesstationen machen das Thema Bienen anschaulich; sie verkürzen aber die körperliche Anforderung nicht. Wähle die vollständige Strecke nur mit entsprechend ausdauernden Kindern. Für eine überschaubare Spielpause ist der Kurpark in Oberprechtal eine andere Möglichkeit. Auch dieser Ortsteil liegt nicht unmittelbar neben dem Museum im Kernort.

St. Peter: Gemeinsam Hinweise finden

Bei St. Peter mit Kindern verbindet eine Ortsrallye den Rundgang mit eigenen Suchaufgaben. Sie beginnt am Klosterhof und richtet sich an Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Die ungefähr drei Kilometer bekommen dadurch eine klare Aufgabe. Rufe die digitale Anleitung vor dem Start auf, lies bei Bedarf gemeinsam und lass die Kinder die nächste Beobachtung übernehmen. So wird der Ort aus ihrer Perspektive interessant.

Als freie Spielpause bietet sich die Pirateninsel am Badweiher an. Kletter- und Wasserspielmöglichkeiten setzen einen anderen Akzent als die konzentrierten Rätsel. Der Badweiher selbst ist jedoch kein Badesee. Für einen Schwimmausflug gibt es das ElzmattenBad mit eigenen Badezeiten. Wenn ihr zusätzlich die Barockkirche anschaut, respektiert Gottesdienste und Ruhe; eine Klosterführung mit weiteren Innenräumen ist ein gesondertes Angebot.

St. Märgen: Uhrengeschichten und ein Wald voller Fragen

Die Familienideen in St. Märgen verbinden das Kloster Museum mit dem Pfisterwald. Im Museum geht es unter anderem um Schwarzwälder Uhren und die Handelswege, über die sie in andere Länder gelangten. Ein Kinderquiz unterstützt das Entdecken. Sucht euch einige Fragen aus und schaut genauer hin, statt aus dem Besuch eine Prüfung zu machen.

Am Naturspielplatz Pfisterwald beginnt auch der Weißtannenlehrpfad. Die rund drei Kilometer lange Runde vermittelt Waldwissen und enthält ein Quiz. Der Spielplatz kann schon für sich ein passender Ausflug sein; die komplette Runde braucht zusätzliche Gehzeit. Im Herbst sind feste Schuhe und eine warme Schicht sinnvoll. Das Naturfreibad am Pfisterwald gehört dagegen zu den saisonalen Sommerangeboten und muss nicht Bestandteil eures Tages sein.

Vier Orte, vier verschiedene Schwerpunkte

Wähle Waldkirch für Tiere oder Musiktechnik, Elzach für einen kleinen Museumsbesuch oder eine bewusst große Wanderung. St. Peter passt zu einer Ortsrallye mit Spielpause, St. Märgen zu Uhrengeschichte und Waldbeobachtung. Stimme feste Öffnungs- und Programmzeiten zuerst ab. Danach bleibt Raum für das, was Kinder unterwegs selbst entdecken möchten.