Spielplatz, Sinnesstationen und Wald: Entdecke Rum mit Kindern und stelle Dir einen kurzen Parkbesuch oder einen längeren Naturausflug zusammen.
Ein Teich zum Schauen, ein Spielplatz zum Ankommen und danach vielleicht noch ein Stück Richtung Wald: Rum bietet Familien mehrere Möglichkeiten für einen entspannten Ausflug. Der Römerpark und der Naturerlebnisweg lassen sich je nach verfügbarer Zeit einzeln besuchen oder verbinden. Ein fester Wanderplan ist dafür nicht nötig.
Erst einmal im Römerpark ankommen
Die Gemeinde beschreibt den Römerpark als grüne Anlage mit einem großen Spielplatz und einem weitläufigen Teich. Für einen kurzen Nachmittag ist das bereits ein vollständiges Ziel. Lasst die Kinder zunächst spielen, bevor ihr entscheidet, ob noch ein Spaziergang folgen soll. Gerade mit unterschiedlichen Altersstufen ist diese offene Planung oft angenehm.
Am Teich lohnt es sich, gemeinsam einen Moment stehen zu bleiben. Ihr könnt beispielsweise nach Bewegungen auf der Wasseroberfläche schauen oder Spiegelungen beobachten. Kleine Kinder bleiben dabei in direkter Begleitung. Die Gemeindeinformation zum Römerpark enthält auch die Lage des Parks.
Mit den Sinnen weiter zum Waldspielplatz
Der Rumer Naturerlebnisweg verbindet den Römerpark mit dem Waldspielplatz. Die Stationen laden dazu ein, die eigene Wahrnehmung auszuprobieren. Plane deshalb Zeit fürs Anhalten ein: Wer einen Erlebnisweg zügig abläuft, verpasst leicht das, was ihn für Kinder interessant macht.
Eine kleine eigene Aufgabe kann den Weg ergänzen: Hört eine Minute still zu und vergleicht danach, welche Geräusche ihr bemerkt habt. Oder sucht vom Weg aus nach verschiedenen Blattformen. Dazu braucht ihr nichts mitzunehmen oder zu pflücken. Beim Waldspielplatz ergänzt ein Naturlehrpfad das Angebot mit Wissen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Weitere Infos gibt es beim Rumer Naturerlebnisweg.
Den Rückweg gleich mitdenken
Die Verbindung zwischen den Spielplätzen ist kein automatisch geschlossener Rundweg. Entscheidet vor dem Weitergehen, wie ihr zu eurem Ausgangspunkt zurückkommt. Eine kurze Teilstrecke kann die bessere Wahl sein, wenn nach der Spielpause die erste Müdigkeit einsetzt. Für den gesamten Weg ist keine durchgehende Kinderwageneignung bestätigt.
Für den Herbst passen Schuhe mit gutem Halt und eine zusätzliche Jacke in die Planung. Nach Regen können Waldwege und Spielgeräte feucht sein. Packt Wasser und eine kleine Brotzeit ein, damit ihr euch nach den Kindern richten könnt. Wenn nur eine Stunde frei ist, bleibt einfach im Römerpark; für die Kombination mit Wald und Stationen lasst ihr entsprechend mehr Spielraum.
Bildnachweis
Blick von Nordwesten auf Rum und die Felder im Inntal. Foto: Svíčková · Original auf Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0. Für die Webdarstellung skaliert, in WebP umgewandelt und gegebenenfalls zugeschnitten.