Kempten: Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele für einen Tag und ein Wochenende

David
DavidMitgründer & Guide
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Altstadt, Residenz, Cambodunum und Museen: Entdecke Kempten mit einer Tagesroute, Familienideen, Regenalternativen und passenden Freizeitangeboten.

Kempten im Allgäu lässt sich als Stadt mit mehreren Zeitschichten entdecken: römische Ausgrabungen auf dem Lindenberg, Plätze der früheren Reichsstadt und die barocke Residenz mit der Basilika St. Lorenz. Dazwischen liegen Einkaufsstraßen, Cafés und Gärten. Du kannst hier einen ganzen Urlaubstag verbringen, ohne eine Bergtour einzuplanen.

Dieser Guide verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Kempten mit einer machbaren Tagesplanung und passenden Freizeitangeboten auf All Active. Für Deinen ersten Besuch empfehlen wir einen Rundgang durch die Innenstadt und ein ausführlicheres Museumserlebnis. Ein zweiter Tag schafft Platz für Cambodunum, Schwimmen oder Bouldern.

Kempten auf einen Blick: So kannst Du Deinen Besuch planen

Dein ZeitrahmenUnser VorschlagGut zu wissen
Ein halber TagRathausplatz, St.-Mang-Platz, Residenz und Basilika von außenMit Cafépause ein kompakter erster Eindruck
Ein ganzer TagInnenstadtrunde plus Kempten-Museum oder eine FührungFührungsbeginn zuerst festlegen, den Bummel darum planen
Mit KindernCambodunum mit Römerspielplatz oder CamboMareEin Hauptziel und genügend Zeit zum Spielen
Ein WochenendeEin Stadt- und Museumstag, ein Freizeit- oder ArchäologietagÖffnungstage der einzelnen Häuser unterscheiden sich

Unsere Idee für die Innenstadtrunde: Beginne am Rathausplatz, gehe zum St.-Mang-Platz und anschließend durch die Einkaufsstraßen Richtung Residenzplatz. Dort liegen Zumsteinhaus, Residenz und Basilika nah beieinander; der Hofgarten bietet sich für eine Pause an. Die Reihenfolge ist ein redaktioneller Vorschlag. Bei einem gebuchten Führungstermin passt Du den Startpunkt entsprechend an.


1. Rathausplatz und St.-Mang-Platz: Kemptens Altstadt kennenlernen

Der Rathausplatz ist ein guter Ausgangspunkt, um in Kempten anzukommen. Das historische Rathaus, der Brunnen und die Häuser rund um den Platz geben dem Stadtbummel einen klaren Mittelpunkt. Nimm Dir Zeit für den Blick auf Fassaden und kleine Durchgänge, bevor Du zur nächsten Sehenswürdigkeit weitergehst.

Am St.-Mang-Platz wird ein weiterer Teil der Stadtgeschichte sichtbar. Die St.-Mang-Kirche gehört zu den bedeutenden Kirchen Kemptens; unter dem Platz liegt mit der Erasmuskapelle ein eigenes Besuchsziel. Die beiden Plätze lassen sich auf einem Rundgang verbinden. Zum historischen Hintergrund des Rathauses führt die offizielle Beschreibung von Kempten Tourismus.

2. Basilika St. Lorenz, Residenz und Hofgarten

Die Basilika St. Lorenz und die Fürstäbtliche Residenz stehen für die frühere katholische Stiftsstadt. Zusammen mit der ehemaligen Reichsstadt erklärt sie, weshalb Kempten lange zwei benachbarte Stadtwesen hatte. Schon die Außenansicht macht den Unterschied zwischen der monumentalen Anlage und den kleinteiligeren Altstadtstraßen deutlich.

Wenn Du die Prunkräume der Residenz sehen möchtest, plane einen festen Termin ein: Der Zutritt ist nur mit Führung möglich. Besichtigt werden unter anderem die ehemaligen Wohnräume und der reich ausgestattete Thronsaal. Tickets gibt es laut Tourist-Information vor Ort. Öffnungstage und Zugangshinweise findest Du auf der Besuchsseite der Prunkräume.

Im Anschluss lohnt der Hofgarten als ruhiger Abschnitt im Tagesprogramm. Für eine Besichtigung der Basilika beachtest Du Gottesdienste und die Nutzung als Kirche. Du musst nicht alle Innenräume an einem Tag sehen: Wer Architektur lieber von außen betrachtet, kann hier ebenso einen schönen Spaziergang einplanen.


3. Kempten-Museum im Zumsteinhaus: Stadtgeschichte bei freiem Eintritt

Das Kempten-Museum am Residenzplatz 31 eignet sich, um die verschiedenen Eindrücke der Stadt einzuordnen. Im Zumsteinhaus wird Geschichte mit multimedialen Elementen und Mitmachstationen vermittelt. Ein dreidimensionales Stadtmodell macht sichtbar, wie sich Kempten im Lauf der Zeit verändert hat.

Der Museumseintritt ist frei. Das macht einen Besuch auch dann interessant, wenn Du zunächst nur neugierig bist und noch keinen langen Museumstag geplant hast. Für Führungen können eigene Entgelte anfallen. Die Ausstellung ist barrierefrei erschlossen; aktuelle Besuchsinformationen veröffentlicht das Kempten-Museum. Für Familien ist es ein guter Gegenpol zum Stadtbummel, für Regentage ein Ziel mitten im Zentrum.

4. Archäologischer Park Cambodunum: ein Ausflug in die Römerzeit

Im Archäologischen Park Cambodunum, kurz APC, wechselst Du von der heutigen Stadt in ihre römische Vergangenheit. Tempelbezirk, Kleine Thermen und die Überreste des Forums vermitteln, wie dieser Ort vor rund zwei Jahrtausenden aufgebaut war. Das Freilichtmuseum ist besonders dann interessant, wenn Du Geschichte am tatsächlichen Schauplatz erleben möchtest.

Für Familien ergänzt der frei zugängliche Römerspielplatz mit Kletter- und Spielelementen den Besuch. Plane Zeit für Ausstellung und Außenbereiche ein, statt den Park nur als kurzen Zwischenstopp zu behandeln. Die Museumsbereiche haben einen Saisonkalender; das Gelände ist kein vollständig überdachtes Regenprogramm. Die Besucherinformationen zum APC erklären Eingänge, Tickets und Zugänglichkeit.

Unser Tipp: Wenn Du nur einen Tag in Kempten hast, wähle zwischen einer ausführlichen Innenstadtrunde mit Museum und einem stärkeren Schwerpunkt auf Cambodunum. Mit Kindern ist genügend Spielzeit oft wertvoller als eine weitere Besichtigung.


5. Erasmuskapelle: Geschichte unter dem St.-Mang-Platz

Die Erasmuskapelle ist heute ein unterirdischer Schauraum. Licht, Projektionen und Ton erzählen von der wechselvollen Nutzung des historischen Gebäudes. So wird aus einem unscheinbaren Zugang auf dem Platz ein ungewöhnliches Kulturerlebnis unter der Stadt.

Der Besuch erfolgt im Rahmen einer Führung; der Zugang führt über 23 Stufen. Wenn Treppen für Dich eine Einschränkung sind, kläre die Besuchsmöglichkeiten vorher. Tickets und Termine stehen auf der offiziellen Seite zur Erasmuskapelle. Die Führung lässt sich gut in einen Altstadttag einbauen und ist auch bei Regen eine Option.

6. CamboMare: Erlebnisbad und Freibad bewusst unterscheiden

Für einen aktiven Familiennachmittag ist die CamboMare Badewelt eine Alternative zu weiteren Besichtigungen. Schwimmlagune, Strömungskanal, Sportbecken, Rutschen und ein eigener Kleinkinderbereich bieten unterschiedliche Möglichkeiten im selben Haus. Ein beheiztes Außenbecken ergänzt die Innenbereiche.

Die Badewelt liegt am Aybühlweg und braucht einen eigenen Zeitblock samt Anfahrt, Umziehen und Pause. Prüfe vor dem Besuch die aktuellen Betriebszeiten und den passenden Tarif. Wer zusätzlich die Saunawelt nutzen möchte, sollte den Leistungsumfang seines Tickets beachten.

Das CamboMare Freibad ist dagegen das saisonale Angebot für einen Sommertag im Freien. Dort gehören ein 50-Meter-Sportbecken, Erlebnisbereiche und große Liegewiesen zum Ausflug. Freibad und Badewelt sind unterschiedliche Bereiche. Verlasse Dich deshalb für einen Regentag auf die Informationen zur Badewelt und prüfe für einen Freibadbesuch den aktuellen Außenbetrieb.

7. Rainbow Rocket: Bouldern bei jedem Wetter

Wenn Du lieber kletterst als schwimmst, kommt die Rainbow Rocket Boulderhalle in der Reinhartser Straße infrage. Bouldern bedeutet Klettern ohne Seil in Absprunghöhe über Matten. Die Halle bietet unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und einen eigenen Kinderbereich.

Für erste Versuche lohnt sich eine Einführung, damit Ihr die Bewegungen und Hallenregeln kennenlernt. Kläre bei Familienbesuchen die Bedingungen für Kinder und die Aufsicht; Mattenflächen sind Teil des Sportbereichs. Die Entitätskarte führt Dich zu Zeiten, Preisen und Kursinformationen.


8. Eine Cafépause in der Innenstadt

Das Altstadtcafé in der Fischerstraße passt als Pause zwischen den Stationen im Zentrum. Kaffee und Kuchen lassen sich unkompliziert in die Innenstadtrunde einbauen. Wenn Du gezielt frühstücken möchtest, prüfe das aktuelle Angebot und plane die Pause vor einem festen Führungstermin mit genügend Abstand.

Für die passende Einkehr ergänzt unser Guide Essen in Kempten Deinen Stadtbesuch: mit Altstadtcafé, Sissi und Zum Stift sowie Hinweisen zu Frühstück, Kaffeepause und Restaurantbesuch.

Kempten bei Regen, mit Kindern und mit kleinem Budget

Bei Regen bieten Kempten-Museum, Erasmuskapelle, Prunkräume, Badewelt und Boulderhalle unterschiedliche Schwerpunkte. Wähle nach Interesse und Öffnungstag. Cambodunum hat Außenbereiche und eignet sich eher für ein passendes Wetterfenster.

Unser Vergleich Kempten bei Regen vertieft diese fünf Indoor-Ideen mit Hinweisen zu Führungen, Zugang und Vorbereitung. So kannst Du vorab entscheiden, was spontan passt und welches Angebot einen festen Termin braucht.

Mit Kindern lohnt sich die Kombination aus einem überschaubaren Kulturprogramm und Bewegung: etwa Stadtmodell und Cafépause oder APC und Römerspielplatz. Mit kleinem Budget kannst Du Plätze, Hofgarten und den freien Eintritt ins Kempten-Museum nutzen. Kosten für Anreise, Parken, Einkehr und gegebenenfalls Führungen kommen unabhängig davon hinzu.

Anreise und weitere Ausflüge im Allgäu

Der Hauptbahnhof liegt außerhalb der historischen Innenstadt. Beziehe den weiteren Weg zu Fuß oder mit dem Stadtbus in Deine Anreise ein. Bei einer Anfahrt mit dem Auto ist ein zentraler Parkplatz für den Stadtbummel sinnvoll; für CamboMare oder die Boulderhalle prüfst Du anschließend deren Standorte. Orientierung bietet die Anreiseinformation von Kempten Tourismus.

Wenn Du Kultur und Natur auf mehrere Tage verteilen möchtest, findest Du im Immenstadt-Guide Ausflüge zwischen Städtle und Alpsee. Weitere Kulturziele bündelt unser Überblick zu Museen im Allgäu. Für einen Familienaufenthalt am Berg ergänzt der Nesselwang-Guide die Auswahl.

Häufig gestellte Fragen

David

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Mitgründer & Guide

Mitgründer von All Active. Bergsportler, Fotograf und Kenner der Allgäuer Genuss- und Freizeitszene – von der Gipfeltour bis zum Lieblingscafé.