Vom Büro auf die Alp: Wie Maja ihren sicheren Job gegen die Berge getauscht hat

Maja
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Hi, ich bin Maja! Vor ein paar Jahren saß ich noch im Büro einer Bank und hab als Immobilienmaklerin gearbeitet. Heute arbeite ich remote, bin so oft es geht in der Natur unterwegs und nehme dich auf Instagram mit auf meine Abenteuer. Wie es dazu kam? Das erzähle ich dir hier.

Wer steckt hinter maja.bxe?

Ich bin Maja, 23 Jahre alt, und habe letztes Jahr die wahrscheinlich beste Entscheidung meines Lebens getroffen: Ich habe meinen sicheren Job bei der Bank gekündigt. Nicht, weil der Job schlecht war. Sondern weil ich irgendwann gemerkt habe, dass ich freier sein will. Ortsunabhängig arbeiten, selbstbestimmter leben, nicht mein ganzes Leben um ein paar Urlaubstage herum planen. Dieses Gefühl wurde immer stärker, bis ich mich getraut habe. Und ja, es hat mich Überwindung gekostet. Aber ich habe es keine Sekunde bereut.

Ein Kindheitstraum: mein Sommer auf der Alp

Nach der Kündigung habe ich mir als Erstes einen Traum erfüllt, den ich schon ewig hatte: einen Sommer auf einer Alp zu arbeiten. Die Berge waren schon immer ein Teil von mir. Ich bin früher sehr viel mit meiner Familie in der Schweiz wandern gewesen. Sobald ich laufen konnte, wurden mein Bruder und ich ans Seil genommen und sind lange Touren mitgelaufen, ohne zu meckern. Wenn man so aufwächst, lernt man das lieben. Für mich bedeuten die Berge Heimat, Kindheit und gute Zeiten.

Also habe ich mich über die Jobbörse Zalp beworben, ziemlich schnell eine Alp in der Schweiz gefunden, kurz telefoniert und bin einfach hin.

Die Alp lag auf 2000 Metern, und der Tag begann um fünf. Erst Feuerholz sammeln und Feuer machen, damit wir warmes Wasser hatten, dann frühstücken und raus zu den Kühen, die ich morgens oft eine Stunde von der Weide holte. Wir hatten 19 Kühe und einen Stier. Nach dem Melken ging es mit den Rindern in den Stall, und danach stand meistens Heuernte, Holzen oder Weidepflege an. Abends wurde nochmal gemolken, oft bis neun, dann Abendessen, alles sauber machen und die Kühe wieder raus auf die Weide. Danach ist man einfach tot ins Bett gefallen, aber glücklich und jeden Abend zufrieden, weil man genau wusste, was man an dem Tag geschafft hatte.

Die Alp war richtig urig. Zum Duschen ging es rund 20 Kilometer runter ins Tal, ein Waschbecken gab es nicht, nur einen Brunnen, und die Toilette war ein Plumpsklo. Genau da habe ich gelernt, mich auf das Wichtigste zu beschränken. Man braucht eigentlich gar nicht viel, um glücklich zu sein, und das war für mich eine der schönsten Erkenntnisse aus dieser Zeit.

Das Beste: Man braucht keine Erfahrung dafür. Ich hatte auch keine. „Man kann alles lernen" stand damals in der Stellenanzeige, und genau so war es. Klar gab es den einen oder anderen verzweifelten Moment, aber am Ende der Alpzeit konnte ich jede Kuh auf der Weide mit Namen erkennen. Ich stehe bis heute in Kontakt mit meinen Gasteltern und besuche sie bald wieder. Ich würde es jederzeit wieder machen und kann es jedem nur empfehlen.

Warum ich angefangen habe, Videos zu machen

Auf der Alp habe ich gemerkt, wie schön diese Welt ist und wie viel man erleben kann, wenn man sich traut. Genau das wollte ich teilen. Deshalb habe ich mit den Videos angefangen. Gerade in unserer Generation geht die Verbundenheit zur Natur immer mehr verloren. Ich möchte zeigen, wie schön es ist, rauszugehen, zu wandern, zu reisen und Dinge in echt zu erleben statt nur am Bildschirm. Und ich möchte Menschen Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen. Mittlerweile haben tatsächlich schon einige auf meine Empfehlung hin selbst einen Alpsommer gemacht. Darüber freue ich mich jedes Mal riesig.

Mein Leben heute: remote, unterwegs, frei

Nach dem Alpsommer war für mich klar, dass ich ortsunabhängig arbeiten will. Ich studiere aktuell Onlinemarketing im Fernstudium und arbeite nebenbei in einer Social-Media-Agentur, komplett remote. Das heißt: Wenn ich Bock habe, fahre ich morgen in die Berge und arbeite von dort. Diese Freiheit ist mir das Wichtigste, und genau dieser Lifestyle ist für mich der richtige.

Unterwegs bin ich am liebsten in den Bergen, oft zusammen mit meinem Freund, mit dem ich die Leidenschaft fürs Reisen, die Natur und auch Social Media teile. Mal ist es eine Gipfeltour am Wochenende, mal ein Klettersteig, mal einfach ein Frühstück mit Kaffee irgendwo oben mit Aussicht. Und dazwischen läuft der Laptop, weil sich Arbeit und Draußensein für mich eben nicht ausschließen, sondern zusammengehören.

Durch die Kündigung hat sich in meinem Leben sehr viel verändert. Vor allem habe ich herausgefunden, was ich wirklich will, wer ich bin und was mir wichtig ist. Ich glaube, dafür sind so radikale Schritte manchmal ganz gut. Viele trauen sich nicht, ins Machen zu kommen. Aus Angst, was andere denken, oder aus Angst, dass etwas schiefgeht. Aber Scheitern gehört dazu. Man bereut es am Ende mehr, es nie versucht zu haben, als es versucht zu haben und einen anderen Weg einzuschlagen. Alles, was wir haben, ist das Jetzt. Niemand garantiert uns, was morgen ist.

Mein Weg bleibt auf jeden Fall spannend. Ich will weiter reisen, mir etwas Eigenes aufbauen und Menschen inspirieren, mutig zu sein. Ich freue mich über jeden, der mich auf meiner Reise begleitet, den ich ab und zu inspirieren und vor allem auch mal zum Lachen bringen kann.

Was du auf meinem Profil findest

Auf @maja.bxe nehme ich dich mit nach draußen. Du bekommst Gipfeltouren in den Alpen, Einblicke in meinen Alpsommer, meinen Alltag zwischen Remote-Arbeit und Reisen und immer wieder ehrliche Gedanken zu Mut, Freiheit und dem eigenen Weg. Mir ist wichtig, dass alles echt bleibt. Ich zeige die schönen Momente, aber genauso die anstrengenden, weil beides einfach dazugehört.

Wenn du Lust auf Abenteuer hast, auf ehrliche Outdoor-Inspiration und ab und zu einen kleinen Schubser, deinen eigenen Weg zu gehen, dann folg mir gern. Schreib mir, wohin es dich als Nächstes zieht oder welcher Traum bei dir gerade darauf wartet, endlich angepackt zu werden. Ich freu mich über jeden, der ein Stück mitkommt.

Häufig gestellte Fragen